5 min die Ihnen helfen sollen die richtige Kaufentscheidung zu treffen
1. Welche Matratzenarten gibt es
2. Was darf eine gute Matratze kosten?
3. Qualität und Haltbarkeit von Schaumstoff und Kaltschaum Matratzen
4. Welche Matratzenart ist jetzt für mich die richtige?
5. Wie fest oder weich sollte meine Matratze sein?
6. Liegezonen von Matratzen
7. Welchen Matratzenbezug sollte meine Matratze haben?
8. Ich habe mir eine Matratze gekauft, wie pflege ich sie jetzt?
9. Welche Garantien gibt es?
1. Matratzenarten
Handelsüblich wird in 6 Arten von Matratzen unterschieden
1.1. Kaltschaum-Matratzen (sehr großer Marktanteil)
1.2. Viscoelastische-Matratzen (großer Marktanteil)
1.3. PUR Schaumstoff-Matratzen (großer Marktanteil)
1.4. Latexmatratzen (geringer Marktanteil)
1.5. Federkernmatratzen (geringer Marktanteil)
1.6. Wasserbetten (geringer Marktanteil)
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2. Wie viel darf eine gute Matratze kosten
Diese Frage ist nur sehr schwierig zu beantworten. Das Vergleichen verschiedenster Produkte miteinander ist sehr schwierig. Einzigster Anhaltspunkt bei Kaltschaum oder Schaumstoffmatratzen ist das Raumgewicht (RG). Je nach Machart sind aber auch hier beträchtliche Preisunterschiede zu verzeichnen. Grundsätzlich sind wirklich gute Produkte aber nicht zu Dumping-Preisen erhältlich.
Achten Sie bitte immer auf das Raumgewicht bei Kaltschaum oder Schaumstoffmatratzen und prüfen dieses ggf. nach der Lieferung nach.
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3. Qualität und Haltbarkeit von Schaumstoff
Beachten Sie unbedingt das Raumgewicht (RG) der Ihnen angebotenen Matratze denn dieses ist ganz alleine für die Haltbarkeit (Durchliegen) Ihrer Matratze verantwortlich. Fragen Sie unbedingt bei dem Anbieter Ihrer Wahl nach genau diesem Wert (RG).
Wir bewerten wie folgt:
RG 20 - 25: sehr leichte Qualität (Haltbarkeit bzw. durchgelegen nach ca. 1-2 Jahren)
RG 30: leichte Qualität (Haltbarkeit bzw. durchgelegen nach ca. 2-3 Jahren)
RG 35: gute Qualität (Haltbarkeit bzw. durchgelegen nach ca. 5-6 Jahren)
RG 40: sehr gute Qualität (Haltbarkeit bzw. durchgelegen nach ca. 6-8 Jahren)
RG 50 bis RG 60: Top-Qualität für hohe Ansprüche(Haltbarkeit bzw. durchgelegen nach ca. 10 Jahren)
RG 75: Luxus-Qualität für höchste Ansprüche (Haltbarkeit bzw. durchgelegen größer 10 Jahre)
Bei Anlieferung Ihrer Matratze können Sie das Raumgewicht (RG) anhand des Gewichtes der Ihnen gelieferten Matratze ermitteln und überprüfen. Nicht selten wird mit hohen Raumgewichten geworben und niedrige werden geliefert.
Viele Anbieter nutzen hier die Unwissenheit Ihrer Kunden schamlos aus.
Und so ermitteln Sie den RG Wert Ihrer Matratze:
1. Matratze wiegen und Gewicht (kg) notieren.
2. Errechnen Sie das Volumen Ihrer Matratze wie folgt und notieren es: Länge x Breite x Höhe (z.B. für eine Matratze mit der Abmessung 90 x 200 x 15 cm = 0,9 m x 2m x 0,15m = 0,27 m³)
3. Teilen Sie nun das Gewicht Ihrer Matratze durch das Volumen und Sie erhalten als Ergebnis den RG Wert.
Beispiel: Eine Matratze wiegt 15 kg und hat ein errechnetes Volumen (ohne Bezug) von 0,3 m³.
Also teilen wir die 15 kg durch die 0,3 m³ und erhalten den RG Wert. 13,5 kg : 0,27 m³ = RG 50
Bei Kaltschaum oder Schaumstoffmatratzen ist generell eine Toleranz von +/- 10% zu beachten.
Bei Mehrzonenmatratzen kann es ebenfalls zu weiteren Gewichtsverlusten kommen da durch die CNC-geschnittenen Liegezonen Material entnommen wird. Wichtig: Wiegen Sie den Matratzenbezug nicht mit. Hier zählt nur der reine Matratzenkern.
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4. Die richtige Matratze
Hier ist guter Rat teuer, jedoch machen Sie sicherlich mit einer guten Kaltschaum oder PUR-Schaum Matratze mit einem Raumgewicht ab RG 35 und den für Sie passenden Härtegrad nicht viel falsch. Ergonomisch am besten und vollständig sich an Ihre Körperproportionen anpassend sind Viscoelastische Matratzen, welche aber auch Ihren Preis haben. Ähnlich verhält es sich bei Latexmatratzen. Aufgrund dessen, dass Latex nicht wie Kaltschaum atmungsaktiv ist, achten Sie bitte auf genügend Bohrungen im Latexkern. Federkernmatratzen, ebenso wie Latexmatratzen verschwinden mehr und mehr vom Markt und können bis auf wenige Produktvarianten nicht besonders empfohlen werden. Wasserbetten werden meist hoch angepriesen, erfüllen aber kaum die Anforderungen. Zudem sind sie recht kostspielig in der Unterhaltung. Für ein wirklich gutes Wasserbett müssen Sie sehr tief in die Tasche greifen. Und nicht zu vergessen, die teilw. hohen Energiekosten für die dauernde Aufheizung des Wasserbettes.
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5. Der richtige Härtegrad
Achten Sie beim Matratzenkauf auf den für Ihr Körpergewicht richtig abgestimmten Härtegrad.
Nur so kann optimales Liegen und Haltbarkeit der Matratze nahezu gewährleistet werden.
Lassen Sie sich nicht durch die Aussage in die Irre führen, dass es Matratzen gibt, die für jedes Körpergewicht geeignet sind.
Generell wird immer (je nach Hersteller) in mind. 3 Härtegraden unterschieden:
Härtegrad 1 (H1)
Härtegrad 2 (H2)
Härtegrad 3 (H3)
Leider gibt es in Deutschland keine Norm für die differenzierte Angabe der Härtegrade.
So kann es sein, dass bei einem Hersteller der Härtegrad 2 bis 80 kg ausgewiesen wird und bei einem anderen Hersteller der Härtegrad 2 nur bis 70 kg ausgewiesen wird. Achten Sie also auch hier genau auf die Herstellerangabe und wählen entsprechend den für Sie geeigneten Härtegrad.
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6. Liegezonen
Es gibt verschiedene Varianten von Liegezonen. 3-, 5- oder 7- Liegezonen sind die am Markt meist vertretenen. Dabei ist nicht die beste Matratze die mit den meisten Liegezonen. Es kommt sehr stark darauf an wie die Liegezonen gearbeitet sind und wie das gesamte Produkt funktioniert. Grundsätzlich kann auch eine Matratze ohne Liegezonen besser sein als eine mit 7- Liegezonen, je nach Bauart und verwendetem Material. Lassen Sie sich auch in diesem Segment nicht zu sehr von diversen Anbietern blenden oder gar in die Irre führen.
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7. Matratzenbezüge und ihre Pflege
Gute Matratzen besitzen allesamt abnehmbare und waschbare Bezüge. Aber auch hier gibt es sehr große Unterschiede, die es zu beachten gilt. Eine guter Matratzenbezug sollte folgende Eigenschaften aufweisen: - 4 Wendeschlaufen zum einfachen drehen und wenden im Bett - 4 seitiger Reißverschluss, um ein einfaches Handling vor und nach dem Waschen zu gewährleisten. - der Bezug sollte versteppt und atmungsaktiv sein (Kein Drell, Schimmelgefahr ) - er sollte waschbar sein, bei mindestens 60° Grad. Aus hygienischen Gründen sollten Sie Ihren Bezug alle 2 Monate waschen.